Posts mit dem Label FAQ - Gott werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FAQ - Gott werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 5. Januar 2011

Warum war Gott in der Bibel so offensichtlich gegenwärtig und hält sich heute verborgen?

(Foto: Gerd-Altmann / pixelio.de)

Die Bibel berichtet darüber, wie Gott den Menschen erscheint, erstaunliche und zweifelsfreie Wunder vollbringt, hörbar spricht und über vieles mehr; alles Dinge, die wir heute nicht mehr in dieser Form erleben. Warum ist das so?
Warum hat sich Gott zu biblischen Zeiten so bereitwillig offenbart und Seine Existenz so klar unter Beweis gestellt, und wieso kommt es uns heute so vor, als würde Er sich „verstecken“ und schweigen?

Gott gebrauchte Wunder und die direkte Kommunikation mit den Menschen, um ihnen Seinen Charakter und Sein Wesen zu offenbaren und um ihnen Seine Pläne und Seine Gebote mitzuteilen. Sein erstes Wunder – die Schöpfung – war der allererste Beweis für Gottes Existenz und zeigte viele Seiner Eigenschaften. Aus allem Vorhandenen konnten die Menschen dann schließen, dass Gott mächtig, souverän und geistig ist. Die Schöpfung war Seine erste Erklärung an die Menschheit.


Psalmen Kapitel 19, Vers 1

"Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet Seiner Hände Werk."


(Foto: M.E. / pixelio.de)

Nach der Schöpfung sprach Gott zu den Menschen, damit sie Ihn, Seine Gesetze und Wege besser kennen lernten. Als Erstes redete Er mit Adam und Eva, gab ihnen Anweisungen, die sie befolgen sollten. Doch wenn sie ungehorsam wären, würde ein Fluch sie und ihre Nachkommen treffen. Er versicherte ihnen und der gesamten Menschheit, dass Er einen Retter senden würde, der sie von ihren Sünden erlöst.

Danach sprach Gott mit Moses und gab ihm das Gesetz, nach dem Sein Volk leben sollte. Er wirkte Wunder über Wunder, um Sein Volk von Seiner Existenz zu überzeugen, damit sie an Ihn glauben konnten. Darüber hinaus sprach Er mit Seinen Propheten, damit sie Seine Worte niederschrieben, die für uns in der Bibel bewahrt sind.
Als Gott in Gestalt des Menschen Jesus Christus auf die Erde kam, wirkte Er ebenfalls Wunder, um zu beweisen, dass Er wirklich Gottes Sohn war.

Matthäus Kapitel 9, Vers 6

“Auf dass ihr aber wisset, dass der Sohn des Menschen Gewalt hat auf der Erde Sünden zu vergeben.” Dann sagt Er zu dem Gelähmten: “Stehe auf, nimm dein Bett auf und geh nach deinem Hause.”


Johannes Kapitel 10, Vers 38

“Wenn ICH sie (die Werke Meines Vaters) aber tue, so glaubet den Werken, wenn ihr auch Mir nicht glaubet, auf dass ihr erkennet und glaubet, dass der Vater in Mir ist und ICH in Ihm.”


Nach Seiner wunderbaren, übernatürlichen Auferstehung befähigte Er Seine Jünger dazu, weiterhin Wunder zu wirken, damit bewiesen würde, dass sie tatsächlich Seine Jünger waren und damit die Menschen glauben konnten, dass Er sie ausgesandt hatte.


Und warum spricht Gott heute nicht hörbar zu uns?


Die Antworten zu dieser Frage, könnt ihr hier lesen:
Gott-seinWesen-sein Plan*klick*

Mittwoch, 29. September 2010

Redet Gott noch heute zu uns?

(Foto: © Rainer-Sturm / pixelio.de)

Die Bibel berichtet häufig, dass Gott hörbar mit Menschen redete (eine Auswahl: 2. Mose 3,14; Josua 1,1; Richter 6,18; 1. Samuel 3,11; 2. Sam. 2,1; Hiob 40,1; Jesaja 7,3; Jeremia 1,7; Apg. 8,26; 9,15).

Es gibt keinen biblischen Grund, warum Gott heute nicht hörbar mit Menschen reden könnte oder wollte.

Bei den Hunderten von Berichten der Bibel über Gottes Reden müssen wir daran denken, dass es im Laufe von 4000 Jahren menschlicher Geschichte geschah. Gottes hörbares Reden bildet die Ausnahme, nicht die Regel. Selbst in den biblischen Berichten des Reden Gottes ist es nicht immer klar, ob es eine hörbare Stimme, eine innere Stimme oder ein geistiger Eindruck war.

Gott redet heute noch zu Menschen. Erstens redet Gott durch sein Wort zu uns (2. Timotheus 3,16-17). Jesaja 55,11 sagt uns:

“So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und wird ihm gelingen, wozu ich es sende.”

Die Bibel teilt uns Gottes Worte über all das an uns mit, was wir für unser Seelenheil und christlichen Lebenswandel wissen müssen.

So sagt 2. Petrus 1,3-4 :

“Alles, was zum Leben und göttlichen Wandel dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft. Durch sie sind uns die teuren und allergrössten Verheissungen geschenkt, auf dass ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur, die ihr entronnen seid der verderblichen Lust in der Welt.”



(Foto: © Burkard-Vogt / pixelio.de)

Zweitens redet Gott durch Eindrücke, Ereignisse und Gedanken.
Gott hilft uns, durch unser Gewissen zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden (1. Timotheus 1,5; 1. Petrus 3,16).

Gott ist dabei, unser Denken in Richtung seiner Gedanken zu lenken (Römer 12,2). Gott lässt Dinge in unserem Leben geschehen, die uns leiten, verändern und helfen, geistlich zu wachsen (Jakobus 1,2-5; Hebräer 12,5-11). 1. Petrus 1,6-7 erinnert uns:

“Darüber freuet euch, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, auf dass euer Glaube rechtschaffen und viel köstlicher erfunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer bewährt wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.”


Ja, letztlich redet Gott wahrscheinlich hörbar mit Menschen. Es ist jedoch höchst zweifelhaft, dass dies so häufig geschieht, wie manche es behaupten. Wiederum ist sogar in der Bibel das hörbare Reden Gottes die Ausnahme, nicht die Norm.

Wenn jemand behauptet, dass Gott mit ihm geredet hat, dann vergleiche das Gesagte mit dem, was die Bibel sagt. Wenn Gott heute reden sollte, dann werden seine Worte stets im Einklang stehen mit dem, was die Bibel sagt. Gott widerspricht sich nicht. 2. Timotheus 3,16-17 besagt:

“Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Aufdeckung der Schuld, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass ein Mensch sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.”


(Quelle: Got Questionns.org)

Existiert Gott? Gibt es Beweise für die Existenz Gottes?

(Foto: Helmuth-J.-Salzer / pixelio.de)

Ich finde es interessant, dass man dieser Diskussion so viel Aufmerksamkeit schenkt. Die jüngsten Umfragen ergaben, dass heute über 90% der Menschen in der Welt an die Existenz Gottes oder einer höheren Macht glauben. Jedoch wird die Verantwortung denen zugeschoben, die an die Existenz Gottes glauben, irgendwie zu beweisen, dass er wirklich existiert. Meiner Meinung nach sollte es umgekehrt sein.

Gleichwohl kann die Existenz Gottes weder bewiesen noch widerlegt werden. Sogar die Bibel sagt, dass wir die Tatsache der Existenz Gottes, im Glauben annehmen müssen:

“Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde” (Hebräer 11,6).

Wenn Gott es so wünscht, könnte er einfach in Erscheinung treten und der ganzen Welt beweisen, dass er existiert. Aber dann wäre kein Glauben mehr nötig.
“Spricht Jesus zu ihm: ‘Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!’” (Johannes 20,29).
Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine Belege für die Existenz Gottes gibt. Die Bibel sagt aus:

“Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt’s dem andern, und eine Nacht tut’s kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme. Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt” (Psalm 19,2-5).


(Foto: JouJou / pixelio.de)

Betrachten der Sterne, Erkennen der Größe des Universums, Beobachten der Wunder der Natur, Sehen der Schönheit eines Sonnenuntergangs - all dies weist auf einen Schöpfer Gott.
Wenn das nicht ausreicht, dann gibt es einen Hinweis auf Gott in unserem Herzen.

Prediger 3,11 sagt uns: “...auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt...”

Es gibt etwas tief in unserem innersten Sein, das erkennt, dass es etwas über dieses Leben hinaus und jemand jenseits dieser Welt gibt. Wir können dieses Wissen intellektuell leugnen, aber Gottes Gegenwart in und durch uns ist immer noch da.

Trotz allem warnt uns die Bibel, dass einige dennoch die Existenz Gottes leugnen werden:

“Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‘Es ist kein Gott’” (Psalm 14,1).

Da über 98% der Menschen durch die gesamte Geschichte, in allen Kulturen, in jeder Zivilisation, auf allen Kontinenten an die Existenz einer Art Gott glauben, muss es etwas oder jemand geben, der diesen Glauben verursacht.

Zusätzlich zu biblischen Argumenten für die Existenz Gottes gibt es Argumente der Logik. Zunächst gibt es das ontologische Argument. Die volks-tümliche Form des ontologischen Arguments verwendet im Grunde den Begriff Gott, um die Existenz Gottes zu beweisen.

Es beginnt mit der Definition Gottes als den, “über den man sich nichts Größeres vorstellen kann.” Man argumentiert dann, zu existieren ist größer als nicht zu existieren; darum muss das denkbar Größte existieren. Wenn Gott nicht existierte, dann wäre Gott nicht das größte denkbare Wesen - im Widerspruch zu der eigentlichen Definition Gottes.

Dann gibt es das teleologische Argument, das besagt, weil das Universum eine solch erstaunliche Anordnung aufweist, muss es dafür einen göttlichen Planer gegeben haben. Z.B. wenn die Erde nur einige hundert Kilometer näher oder entfernter von der Sonne wäre, wäre sie nicht in der Lage, Leben zu erhalten, so wie sie es jetzt tut.

Wenn die Elemente in unserer Atmosphäre um nur wenige Prozentpunkte geringer wären, würde alles Leben auf Erden absterben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein einziges Protein Molekül sich per Zufall entwickelt, ist 1 zu 10 (das ist eine 10 gefolgt von 243 Nullen). Eine einzige Zelle besteht aus Millionen von Protein Molekülen.


(Foto: s.kunka / pixelio.de)

Folge muss eine Ursache haben. Dieses Universum und alles in ihm ist eine Folge. Es muss etwas geben, das alles verursachte. Letzten Endes muss es etwas “Unverursachtes” geben, um alles andere Sein zu verursachen. Dies “Unverursachte” ist Gott.

Das vierte Argument ist das moralische Argument. In der ganzen Geschichte hat jede Kultur irgendeine Form von Gesetz gehabt. Jeder besitzt ein Empfinden für Recht und Unrecht. Mord, Lüge, Diebstahl und Unmoral werden fast allgemein verurteilt. Woher kam dieser Sinn für Recht und Unrecht, wenn nicht von einem heiligen Gott?

Trotz allem sagt uns die Bibel Ein drittes Argument der Logik für die Existenz Gottes ist das kosmologische Argument. Jede, dass Menschen das klare und unleugbare Wissen um Gott ausschlagen und statt dessen einer Lüge Glauben schenken. Römer 1,25 besagt:

“...die Gottes Wahrheit verwandelt haben in Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen.”

Die Bibel sagt auch, dass sie für ihren Unglauben an Gott ohne Entschuldigung sind. “Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen seit der Schöpfung der Welt und wahrgenommen an seinen Werken, so dass sie keine Entschuldigung haben” (Römer 1,20).

Leute behaupten, nicht an Gott zu glauben, weil es nicht “wissenschaftlich” ist oder “weil es keine Beweise gibt.” Der wahre Grund ist, wenn Leute zugeben, dass es Gott gibt, dann müssen sie auch erkennen, dass sie Gott gegenüber verantwortlich sind und der Vergebung durch Gott bedürfen (Römer 3,23; 6,23; Epheser 1,7).

Wenn Gott existiert, dann sind wir ihm für unsere Taten verantwortlich. Wenn Gott nicht existiert, dann können wir tun, was wir wollen ohne sich zu sorgen, dass Gott uns richten wird. Ich meine, dass deswegen viele in unserer Gesellschaft sich an die Evolutionslehre klammern, weil sie eine Alternative zum Schöpfer Gott bietet. Gott existiert und letztendlich weiß jeder, dass er existiert. Gerade die Tatsache, dass einige so sehr versuchen, seine Existenz zu widerlegen, ist eigentlich ein Argument für seine Existenz.

Gestatten Sie mir ein letztes Argument für die Existenz Gottes. Wie weiß ich, dass Gott existiert?

Ich weiß, dass Gott existiert, weil ich jeden Tag mit ihm rede. Er antwortet mir nicht hörbar, aber ich spüre seine Gegenwart, ich merke seine Führung, ich erfahre seine Liebe, ich verlange nach seiner Gnade.

Dinge sind in meinem Leben geschehen, die nur als Gottes Handeln erklärbar sind. Gott hat mich in so wunderbarer Weise errettet und mein Leben verändert, dass ich nicht anders kann, als seine Existenz anzuerkennen und zu loben.

Keine dieser Argumente in sich selbst können jemanden überzeugen, der sich weigert, das einzugestehen, was so offenkundig ist.

Letztlich muss Gottes Existenz im Glauben bejaht werden (Hebräer 11,6).

Glaube an Gott ist kein blinder Sprung ins Dunkle. Es ist ein sicherer Schritt in ein hell erleuchtetes Zimmer.


(Quelle: Got Questions.org)

(Foto: Thomas-Rettberg/ pixelio.de)

Dienstag, 28. September 2010

Schuf Gott das Böse?

(Foto: rupert-illek / pixelio.de)

Zunächst sieht es so aus, wenn Gott alles schuf, dass dann das Böse von Gott geschaffen wurde. Jedoch geht man hier von einer Voraussetzung aus, die der Aufklärung bedarf.
Das Böse ist nicht ein “Ding” wie ein Felsen oder Elektrizität. Man kann nicht einen Krug Böses haben!

Vielmehr ist Böses etwas, das geschieht wie Laufen. Das Böse hat kein eigenes Dasein; es ist in Wirklichkeit ein Mangel eines guten Dinges. Zum Beispiel gibt es tatsächlich Löcher, aber sie existieren nur in etwas anderem. Wir nennen das Fehlen von Erde ein Loch, aber es kann nicht von Erde getrennt werden.

Als Gott schuf, stimmt es, dass alles Erschaffene gut war. Eines der guten Dinge, die Gott schuf, waren Geschöpfe mit der Freiheit, Gutes zu wählen. Damit sie eine echte Wahl hatten, musste Gott etwas zulassen, das neben dem Guten gewählt werden konnte. So liess Gott es zu, dass diese freien Engel und Menschen das Gute oder Nicht-Gute (Böse) wählen konnten. Wenn eine schlechte Beziehung zwischen zwei guten Dingen besteht, nennen wir sie böse, aber es wird nicht ein “Ding,” das Gott schaffen musste.

Vielleicht hilft eine andere Illustration weiter. Wenn ich einen Durchschnittsmenschen fragen würde, “existiert Kälte,” würde er wahrscheinlich mit Ja antworten. Doch stimmt das nicht. Kälte existiert nicht. Kälte ist das Fehlen von Hitze.

Ähnlich existiert Dunkelheit nicht. Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht. So ist auch das Böse das Fehlen von Gutem, oder besser gesagt, die Abwesenheit Gottes. Gott musste nicht das Böse schaffen, sondern nur das Fehlen des Guten zulassen.

(Foto: romy1971 / pixelio.de)

Beachte das Beispiel des Hiob in Hiob Kapitel 1-2. Satan wollte Hiob vernichten, und Gott gestattete Satan, alles zu tun, ausser ihn zu töten. Gott liess dies zu, um Satan zu beweisen, dass Hiob wegen seiner Liebe zu Gott gerecht war und nicht, weil Gott ihn reichlich gesegnet hatte.

Gott ist souverän und letztlich unterstehen ihm alle Geschehnisse. Satan kann ohne Gottes “Erlaubnis” gar nichts tun. Gott schuf nicht das Böse, aber erlaubte es. Wenn Gott nicht die Möglichkeit des Bösen zugelassen hätte, würden sowohl Menschheit wie Engel Gott aus Pflicht und nicht aus freier Wahl dienen.

Er wollte keine “Roboter“ haben, die einfach das von Gott Erwünschte taten, weil sie so “programmiert” waren. Gott liess die Möglichkeit des Bösen zu, damit wir wirklich einen freien Willen haben und wählen können, ob wir ihm dienen wollen oder nicht.

(Foto: Susanne-Schmich / pixelio.de)

Letztlich gibt es keine schlüssige Antwort auf diese Fragen.

Wir, endliche, menschliche Wesen können nie einen unendlichen Gott völlig ergründen (Römer 11,33-34). Manchmal meinen wir, wir verstehen, warum Gott etwas tut, um später festzustellen, dass es ein ganz anderer Grund war, als wir zunächst dachten.

Gott sieht Dinge aus einer ewigen Perspektive. Wir sehen Dinge von einer irdischen Perspektive. Warum setzte Gott den Menschen auf die Erde mit dem Wissen, dass Adam und Eva sündigen und so das Böse, Tod und Leid über die ganze Menschheit bringen würden?

Warum schuf er nicht uns alle und liess uns im Himmel, wo wir vollkommen und ohne Leid sein würden?

Die beste Antwort, die ich geben kann, ist: Gott wollte kein Geschlecht von Robotern, die keinen freien Willen haben. Gott musste die Möglichkeit des Bösen zulassen, damit wir eine echte Wahl haben, ob wir Gott ehren wollen oder nicht.

Wenn wir nie zu leiden und Böses zu erfahren hätten, würden wir wirklich wissen, wie wunderbar der Himmel ist?

Gott schuf nicht dass Böse, aber liess es zu. Wenn er das Böse nicht zugelassen hätte, würden wir ihn aus Pflicht und nicht aus der Wahl unseres freien Willens anbeten.

(Quelle: Got Questions.org)

Samstag, 28. August 2010

Wer ist Gott nicht?

(Foto: © M.E. / pixelio.de)

Viele Menschen haben ein verdrehtes Gottesbild. Gott sagt von sich selbst in seinem Wort (das ist die Bibel), er ist der liebende Vater, ja wir sollen Ihn sogar „Papa“ („Abba“ in Griechisch) nennen. Das deutet auf eine sehr innige, intime Beziehung hin, die er sich mit uns wünscht und die wir haben können.

In den Köpfen der Menschen herrscht aber häufig ein ganz anderes Bild, nämlich das Bild vom strafenden strengen Gott, der nur darauf wartet, dass wir Fehler machen und dann gnadenlos mit Strafe zurückschlägt. Diese Auffassung von Gott widerspricht aber der Bibel. Selbst die Menschen, die nicht mit Gott leben, werden nicht für irgendetwas bestraft. Wir sind frei mit oder ohne Gott zu leben.

Sogar hohe Kirchenvertreter schüren oft durch ihre Aussagen in der Öffentlichkeit dieses Bild vom strafenden Gott. Das war z.B. deutlich zu erkennen, als die Anschläge vom 11. September verübt wurden oder der Tsunami gewütet hatte. Immer wieder wurden Stimmen laut vom „Gericht Gottes“ oder der „Strafe Gottes“. Das ist aber Verleumdung pur! Gott ist Liebe (1. Johannes 4, 8). Wie könnte die Liebe so etwas tun?

Jetzt fragst Du dich vielleicht: Wer ist dann verantwortlich und warum hat Gott das nicht verhindert? Dazu später mehr.

(Foto: © Marion Löffler / pixelio.de)

Das andere Extrem, das in den Köpfen der Menschen herrscht, ist ein Gott mit weißem Rauschebart, mit niedlichen, goldig gelockten, pausbäckigen und Harfe spielenden Engeln auf einer Wolke sitzend. Dieses Bild ist genauso falsch!

Gott ist kein Märchenonkel!

Er ist der liebende Vater und dennoch allmächtig und heilig und der Herrscher des ganzen Universums. Er ist voller Kraft. Er ist die Kraft, die nur durch Worte alles erschuf und alles in seiner Hand hält, gestern, heute und in Ewigkeit.

(Foto: © Kokopelli / pixelio.de)

Autor: Iris Maria Auras

Dienstag, 27. April 2010

Wer ist Gott?

Gott ist mit den Augen nicht sichtbar und doch ist er existent. Mit den fünf Sinnen kann man Gott also nicht erfahren. Er ist im Übernatürlichen erfahrbar, denn er ist Geist. Auch der Mensch ist Geist, hat aber noch einen Körper und eine Seele. Dazu aber später mehr…

Gott ist Liebe, Leben, Barmherzigkeit, Güte und Gnade (unverdiente Gunst). Gott sagt von sich selbst in der Bibel, dass er der liebende Vater ist (z. B. 1. Korinther Kapitel 8 Vers 6).

Ein Vater hat naturgemäß Kinder, sonst wäre er kein Vater. Wir können also seine Kinder werden und somit in die Familie Gottes aufgenommen werden (Johannes 1, 12). Gott ist Liebe und ein fürsorglicher Vater (1. Johannes 4, 16).

Er will nur das Beste für seine Kinder.

„Alles Gute und Vollkommene kommt vom Vater des Lichts.“
(Jakobus 1,17)

Wenn jemand behauptet, schlechte Dinge (Krankheit etc.) kommen von Gott, dann kann das nicht sein, da es absolut Gottes Wesen widerspricht. Gott ist LICHT. Bei ihm gibt es keine Finsternis (1. Johannes 1,5). Ein Vater würde doch niemals seinem Kind z.B. einen Arm brechen, nur damit er etwas lernt.

Gott ist also kein anonymes fernes Wesen irgendwo im Universum. Wir können eine ganz persönliche innige Beziehung zu ihm haben, wie ein Vater zu seinen Kindern und uns 100%ig auf ihn verlassen und vollkommen vertrauen. In seinen Armen können wir entspannen. Im Gegensatz zu unserem natürlichen Vater ist Gott aber vollkommen und somit ist unsere Beziehung zu ihm - von seiner Seite her - auch vollkommen.

Um das Wesen Gottes besser zu verstehen, haben wir das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15,11 ff.) aus der Bibel ausgewählt, dass Jesus erzählt hat. Hier wird die Vaterliebe so richtig deutlich:


Der Vater in diesem Gleichnis ist Gott, der jüngere Bruder ein Ungläubiger.

Ist es nicht wunderbar, dass Gott, obwohl der Ungläubige sich gegen ihn entschieden hat, ihn sofort wieder bei sich aufnimmt?
Und nicht etwa als Knecht, nein als Ehrenmitglied der Familie!

Gott hatte auch schon auf ihn gewartet und nach ihm Ausschau gehalten, nur so lässt sich erklären, dass er ihn schon von weitem sah.
Der Ungläubige darf Gott, so wie er ist, in die Arme fallen, dreckig und voller Gestank von den Schweinen.

Gott sagt auch nicht:
„Wasch dich und tu erst mal drei Tage Buße und dann schauen wir mal, ob du es wert bist wieder in die Familie aufgenommen zu werden!“

Nein, es reicht, dass er umgekehrt ist. Selbst die Entschuldigung des Ungläubigen hält Gott nicht mal eines Kommentars wert. Es reicht, dass er umgekehrt ist. Gott gibt das Allerbeste für den Ungläubigen, nicht einmal das Zweitbeste ist gut genug. Es muss das Mastkalb sein! So ist Gott! So voller Liebe und Gnade für jeden, der zu seiner Familie gehören will!

(Autor: Iris Maria Auras; Fotos - von oben nach unten: © Peter Sommerfeld; © Kerstin Nimmerrichter / pixelio.de)
Related Posts with Thumbnails