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Donnerstag, 2. Januar 2014
Martin Dreyer - Gott gibt Dich nicht auf
Martin, ich bin froh, daß es Dich gibt und daß Du auch nicht aufgegeben hast...
Samstag, 21. Dezember 2013
Es ist nicht ganz so wichtig...
"Es ist nicht ganz so entscheidend wer Dich verwundet hat, sondern viel mehr wer Dich heilt."
"Es ist nicht ganz so wichtig, wer Dich enttäuscht hat, sondern viel mehr wer Dir Hoffnung gibt."
"Es ist nicht so bedeutend wer Dich fallen ließ, sondern viel mehr wer Dich trägt."
Für alle Bereiche habe ich nur eine Antwort "JESUS CHRISTUS".
Er ist der Weg, er ist die Hoffnung, er ist unser Freund und unser Arzt...er ist der, der uns trägt. Er ist die Liebe und das Leben.
Das fiel mir eben ein, deshalb feiern wir Weihnachten...weil der, der alles für uns ist und für uns sein möchte, aus Liebe zu uns geboren wird. Christ der Retter ist geboren, heißt es in einem Lied...das ist wahres Weihnachten, so war es gedacht....so gesehen, habe ich jeden Tag Weihnachten....
Ich schäme mich nicht für Jesus...
Er ist mein Weg, meine Hoffnung, mein Halt...er trägt...er ist da, wenn alle gegangen sind.
(Michael Stahl - seine Lebensgeschichte bereitet mir immer wieder auf´s neue Gänsehaut... *klick*)
Freitag, 24. August 2012
"Ihr glaubt echt an die Bibel?"

(Foto: Kirsten Schulze / pixelio.de)
Zwei Berliner Schriftsteller gehen nach Südafrika. Sie wissen nicht genau, wonach sie suchen. Und dann finden sie Gott. Elke Naters und Sven Lager erzählen, wie sie zu Christen wurden. Eine moderne Erweckungsgeschichte.
Hier ein paar Ausschnitte des Artikels:
Nicht jeder unserer Freunde glaubt nach ein paar Flaschen Wein, was wir glauben, aber wir haben den Stein ins Rollen gebracht, die Kultur des Glaubensaustausches angeregt. Die meisten wissen ja nicht, was es heißt, ein Christ zu sein. Wir sind immer wieder überrascht, wie wenig wir selber lange Zeit wussten. Wir sind zwar konfirmiert, einer von uns ist sogar in einem katholischen Internat zur Schule gegangen, doch das hatte unser Leben bis dahin nicht weiter beeinflusst. Erst Südafrika, wo wir eine andere Sprache sprechen und ein fremdes Land verstehen mussten, half uns, eine Offenheit zu entwickeln, für die wir sonst nicht bereit gewesen wären. Offenheit auch für einen Glauben, den wir längst als verstaubt abgelegt hatten.
Die Europäer kennen das Wort Kirche, aber keine Gemeinschaft
Die Jesusgeschichte, dass Gott am Kreuz für unsere Sünden gestorben und seine Wiederauferstehung Triumph über den Tod ist, das leuchtet jedem Afrikaner ein – während die Westeuropäer das Übernatürliche nur noch symbolisch verstehen. Also gar nicht.
Wir aber haben in Afrika gelernt, dass das Evangelium die unterschiedlichsten Menschen in einer Familie zusammenbringt, denn die Stärke des Glaubens liegt im Ubuntu, wie die Xhosa den bedingungslosen Zusammenhalt der Gemeinschaft nennen. Die Europäer kennen dafür zwar das Wort Kirche. Nur dass ihnen seine radikale frühchristliche Bedeutung verloren gegangen ist.
Uns hat der Glaube auch als Familie stärker gemacht und unsere Liebe füreinander vertieft. Es ist fast so, als würden wir unser Leben plötzlich dreidimensional sehen statt nur skizziert. Und wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie andere Menschen ohne Jesus eine Ehe führen, wie sie die Pubertät ihrer Kinder meistern, wie sie Geldkrisen, Sorgen, Sehnsüchte, Ängste, Todesfälle ertragen, wie sie auch nur das eigene Älterwerden bewältigen.
Wir haben in Afrika auch begriffen, dass wir nicht alles verstehen müssen. Was wir wissen, ist, dass Gott uns den Auftrag gibt, diese Welt zu einer besseren zu machen. Ganz einfach. Mit Humor, mit Freude und mit unserer Kunst. Mit aufrichtiger- Liebe füreinander. Von Mensch zu Mensch – aber mithilfe einer Kraft, die göttlich ist.
Den ganzen Artikel lest Ihr hier: zeit.de
(Foto: Janine Grab-Bolliger / Bearbeitung: Joujou / pixelio.de)
Freitag, 2. März 2012
Und es gibt sie doch, die Wunder Gottes!

Vor einem Monat war ich beim Frauenarzt, wegen Unterleibsbeschwerden. Er hat eine Zyste (Endometriose) am rechten Eierstock endeckt. Ich war total traurig, denn ich hatte sowas schon vor 6 Jahren und es war sehr schmerzhaft. Naja, der Doktor hat mich nach Hause geschickt und gesagt, abwarten und Tee trinken.
Da ich aber immer noch Beschwerden im Unterleib hatte, die nicht von der Zyste kamen, hat man mir geraten, die anderen Organe auch mal auch per Ultraschall anzuschauen, da sich solche Zysten auch gern in die anderen Organe verpflanzen.
Ich war diese Woche Dienstag bei einer Internistin und sie meinte meine Organe sind in Ordnung, nur sie sieht in der Gebärmutter ein Myom, der ca. 3 cm groß ist, ich solle doch mal zum Frauenarzt gehen.
Nach dieser Nachricht war ich total fertig. Vor einem Monat war da nur die Zyste am Eierstock, jetzt noch ein Myom in der Gebärmutter? Das darf ja wohl nicht war sein. Was war los mit mir?
Das letze Jahr bin ich nur von Arzt zu Arzt gerannt, wegen diverser Dinge und nun dachte ich das endlich Ruhe einkehrt und nun auch noch dies. Abends habe ich lange weinen müssen, weil ich einfach nicht mehr konnte, ständig zu Ärzten zu rennen, die einen wieder wegschicken, weil sie nicht genau wissen was los ist...
Naja, ich habe mich dann am Mittwoch im Intenet schlau gemacht was überhaupt ein Myom ist. Ich habe von, es ist harmlos aber wenn sie wachsen kann es sehr schmerzhaft werden gelesen, dass hat mich natürlich wieder unruhig gemacht, so das ich die ganze Zeit drann denken musste.
In all meiner Traurigkeit, viel mir ein das Jesus ja die Menschen hier auf Erden geheilt hat, er hat Wunder gemacht und warum sollte er mir nicht auch helfen. Ich habe gebetet, und Gott mein Leben, mein Körper in seine Hände gelegt. Ihm gesagt das wir durch Jesu Wunden und sein Blut das er für uns am Kreuz vergossen haben, geheilt sind und das ich daran glauben möchte. Meinem Mann habe ich auch gebeten intensiv zu beten.
Heute war ich beim Frauenarzt, ich konnte in der Nacht nicht gut schlafen, war total aufgeregt und habe mich immer wieder an Gottes Wort erinnert, um mich zu beruhigen. Tja und was soll ich sagen, der Arzt hat mir gesagt die Gebärmutter ist frei von irgendwelchen Myomen und das die Zyste an meinem rechten Eierstock kleiner geworden ist. Juhuuuu!
Ich konnte es kaum glauben und habe ihn noch mal fragen müssen ob da wirklich nichts ist, denn die andere Ärtzin hat doppelt und dreifach geschaut und mir versichtert das was sie sieht wäre 3 cm groß. Er meinte, da sei wirklich nichts! Er könne es sich auch nicht erklären was sie gesehen hat.
Preis sei Gott, das ist für mich eindeutig ein Wunder von IHM!! Ich bin so dankbar! Und ermuntere Euch auf Jesus zu schauen, er hat uns befreit und auch geheilt!
Eure Micky
"Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden SIND wir geheilt."
(Jesaja 53, 4+5)
Montag, 27. Februar 2012
Zwei Fahrraddiebe auf frischer Tat ertappt

Genau dies ist mir am Hauptbahnhof in Osnabrück passiert. Ich saß im Auto und habe auf meine Tochter und meinen Mann, Jürgen, gewartet und währenddessen ein Pärchen dabei beobachten können, wie sie professionell Fahrräder geklaut haben. Junge Leute, etwa 20-25 Jahre alt. Du musst dir vorstellen, in Osnabrück ist so ein riesiger Fahrradparkplatz, wo ein Fahrrad neben dem Anderen angekettet steht. Ich konnte das Pärchen eine ganze Weile beobachten und erleben, wie gezielt sie vorgingen. Sie pickten sich ganz bestimmte Modelle heraus, holten ihr Werkzeug aus dem Rucksack, knackten die Ketten auf und zogen die Fahrräder heraus. Das war wirklich krass und ich habe schnell den Heiligen Geist um Hilfe gebeten, weil ich gar nicht wusste, was ich machen sollte. Ich bin dann einfach aus dem Auto direkt zu ihnen hin. Ich wusste wirklich nicht, was ich sagen sollte. Ich konnte mich nur der Führung des Heiligen Geistes anvertrauen. Im Vertrauen darauf, dass ER mir schon die richtigen Worte eingeben wird.

Als ich dann vor den Fahrraddieben stand, konnte ich nur noch von der Liebe Gottes erzählt. Dass Jesus die beiden so sehr liebt. Dass Jesus die Sünder liebt (wohlgemerkt nicht die Sünde!), dass er ALLES vergibt. Dass sie ALLES, was nicht richtig ist in ihrem Leben mit Jesus ins Reine bringen können. Dass Jesus uns Menschen frei gekauft hat. Ich habe Jesu Liebe für diese beiden Menschen so stark gespürt, dass ich selbst so voll und überwältigt davon war. Ich habe kein Wort darüber verloren, dass ich die beiden dabei beobachtet habe, wie sie Fahrräder geklaut haben. Hinterher habe ich mich selbst gefragt, warum nicht.

Danach bin ich schnell ins Auto zurück und musste mich selbst erst einmal beruhigen. Es war alles irgendwie wie in einem Film. Nach einer Weile schaute ich aus dem Auto und traute meinen Augen nicht. Die beiden jungen Menschen waren gerade dabei, die Fahrräder wieder zurück zu stellen! Sie hätten sie auch einfach an der Stelle stehen lassen können, wo ich sie abgefangen hatte. Aber sie haben die Räder auch noch genau an die Stellen wieder hineingestellt, wo sie sie herausgenommen hatten! Und das war bei der Vielzahl der Räder gar nicht so einfach! Ich habe nur noch im Auto gesessen und geweint, überwältigt davon, wie groß Jesu Liebe und Barmherzigkeit für uns Menschen ist. ER kreidet nicht an. ER liebt uns! Bedingungslos! Und Jesu Liebe verändert uns. An diesem Erlebnis bin ich aufgewacht, wie hartherzig wir selber manchmal sein können, wie verurteilend, wie richtend. Ich habe gesehen, wie viel stärker die Liebe ist. Und ich habe verstanden, warum Jesus uns gleich als zweit wichtigstes Gebot aufgetragen hat, den anderen so zu lieben, wie uns selbst. Und vielleicht bist du auch so überwältigt davon wie ich?
Artikel von Maike Röschlau-Weckel
Dienstag, 6. Dezember 2011
Gefunden

Ein Lebensbericht von Oktay:
Na ja, an Gott habe ich immer geglaubt in dem Sinne, dass er existiert! Das bloße Wissen, dass es ihn gibt, hat mein Leben aber gar nicht beeinflusst! Gott war für mich eine unpersönliche Person im Sinne von: "Der will ja von mir gar nichts wissen! Wahrscheinlich hat er gar kein persönliches Interesse, sich mit mir abzugeben! Er sitzt irgendwo in einer uns unbekannten und unzugänglichen Dimension, die man Himmel nennt und macht irgendetwas. Was er macht, das weiß niemand!" Im Islam kann der Mensch gar keine persönliche Beziehung zu Gott haben, denn Er ist zu erhaben, um sich mit uns abzugeben. Selbst Mohammed hatte keine Beziehung zu Gott, er führte nur Gespräche mit einem Engel!
So hat sich also mein Leben vor allem um die Dinge in der Welt gedreht, denn die Welt da oben war mir verschlossen. Das Leben: Eine Herausforderung möglichst viel zu erleben und zu erreichen, viel Spaß und Freude! Wenn ich mich zurückerinnere, dann habe ich viel schönes in meiner Jugend erlebt: die Gespräche mit meinen Freunden über gemeinsame Probleme wie Schule, Ziele, Frauen usw., die nächtlichen Touren in Kneipen und Discos, die Musik, die meine Gefühle und meinen Körper zum Tanzen brachte ... die Nacht so richtig ausleben und nach dem anderen Geschlecht Ausschau halten!
Doch irgendwann einmal ergriff mich die finstere Gestalt der Depression und stellte mir die Frage, was ich denn auf dieser Welt tue - meistens nach solchen Parties, wo es in mir und um mich herum still wurde. Der Spaß war immer von kurzer Dauer, die Freude immer abhängig von gewissen Umständen. Mir wurde klar, dass es eigentlich Selbstbetrug ist, in all dem die Befriedigung und Erfüllung zu suchen.
Gab es denn nichts, was mehr Bestand hat? Etwas, wo die Freude bleibt, auch wenn die Umstände nicht so gut sind? Wir Menschen manipulieren unsere Umgebung um etwas Freude herauszupressen, doch wie viel kommt dabei heraus? Es reicht gerade für einen Augenblick. Aber von solchen kurzen Augenblicken wollte ich nicht leben.
So begann ich mich nach dem Sinn meines Daseins zu fragen.
Wie es bei Oktay weitergegangen ist, lest Ihr hier: Oktay findet Jesus
Montag, 17. Januar 2011
Von Geburt an nicht gewollt

Ich bin zufällig auf das Lebenszeugnis einer Frau gestossen. Es hat mich so berührt zu lesen, wie Gott ihr in all ihrer Not und Verzweiflung geholfen hat. Er hat ihre seelischen Wunden, durch Mißbrauch und Ablehnung verursacht, geheilt und ihr ein neues Leben geschenkt. Gott ist wirklich überall und hält seine schützende Hand über jeden von uns. Er heilt all unsere Wunden ob körperliche oder seelische. Wir sind nie alleine!
Lebenszeugnis von Michaela
Vorerst möchte ich dem Vater im Himmel im Namen Jesus Christus Dank erweisen für Seine übersiegende Liebe, welche alles zu wirken vermag. Lob und Dank sei immer in meinem Herzen, für all das Große, was Er an mir getan. Wunderbar sind Deine Werke, oh Gott, zu groß um sie zu verstehen! Ja danke, Vater, dass Du mir Dein Leben geschenkt hast, und dies vor Anbeginn der Zeit beschlossen hast.
Danke, dass Du mich herausgeführt hast aus der Finsternis und Tod und dem Verderben, zu Deiner Ehre. Halleluja, würdig bist Du, Jesus, Dir sei Lob und Anbetung in alle Zeiten.
Nicht genug Lob und Dank kann ich meinem Heiland erweisen; ja, ich bin es Ihm schuldig. Von meiner Zeugung weg muss Er bei mir gewesen sein und Seine schützende Hand über mir gehalten haben. (Er gürtet dich, ohne dass du es merkst.)
Ich wurde in eine große Familie als achtes Kind geboren, in eine ziemlich verarmte Familie. Erwartet wurde ein Junge, so wäre der Gleichstand, also vier Mädchen und vier Jungen, da gewesen. Ich war aber ein Mädchen, was mein Vater nicht wollte.
Als meine Mutter mit mir zu meiner Geburt im Krankenhaus war, quälte und verprügelte mein Vater in seinem Zorn meine Geschwister, ließ sie beinnahe verhungern, bis Nachbarn eingriffen.
Die ersten zwei Monate wurde ich von ihm absolut ignoriert. Nicht nur das kam zum tragen, ja auch als meine Mutter mit mir schwanger war, die große Ablehnung und Verzweiflung, welche sie in der Zeit hatte.
Noch ein Kind, kein Geld,... und viele abscheuliche Dinge. Wie vielleicht verständlich, reagierten ein Teil meiner Geschwister auch in einer Ablehnung mir gegenüber. So wuchs ich in einer Hölle auf, umgeben von Streit, Hass, Gewalt und Missbrauch, seelisch und körperlich.
Im Kleinkindalter wurde ich von meinem Vater Satan übergeben, dem Bösen geweiht und hätte laut meinem Vater eine Prostituierte werden sollen, wie alle meine Schwestern.
Mein Vater trieb auch Okkultismus. Er selbst erlebte eine grausame Kindheit, musste zum Beispiel, anstatt eines Ochsen den Pflug ziehen, einmal wollte ihn mein Großvater erhängen. Meine Mutter war selbst als Kind ein Missbrauchopfer.
Ja, wenn du in solchen massiven Drängnissen nicht Jesus hast, können leicht böse Dämonen in dich fahren, indem du die Türen durch Verurteilung, Todesangst, tiefe Ablehnung usw. öffnest.
Deshalb darf auch ich meinen Vater nicht verurteilen, weder meine Mutter, noch Geschwister. Sie selbst, alle erlitten die schlimmsten Dinge. Sie waren Opfer und sind dadurch zu Tätern geworden, in welchen Bereichen auch immer.
In meinem Leben hat Gott dem dann ein Ende gesetzt und mächtig eingegriffen.
Mir selbst ist auch sexueller Missbrauch im Kleinkindalter widerfahren, ja fast zum Tod hin. Es geschah etwas Schreckliches, an das ich mich jedoch nicht richtig im Detail erinnern kann, bzw. erinnern will.
Der Herr aber hat es klar bestätigt. Nicht nur durch gläubige Geschwister im Heiligen Geist, sondern war ja mein ganzes Verhalten auffällig. Selbst in meiner Familie wurde dies bestätigt. Ich war richtig verhaltensgestört. Wie auch immer, zog in mein Herz Bitterkeit, Hass, Verzweiflung, Ablehnung, Todessehnsucht usw. ein.
Es ist für mich ein Wunder, dass ich überhaupt erwachsen geworden bin – und darin erkenne ich die Hand Gottes.
Wie es in ihrem Leben weiterging, könnt ihr hier lesen:
Lebenszeugnis M.
Samstag, 6. November 2010
Ich war tot

Ich habe heute zufällig einen Erfahrungsbericht von Ian McCormack gelesen, in dem er über seine Begegnung mit Gott schreibt. Das hat mich sehr berührt... aber lest selbst:
Ian war zur Hochzeit seines Bruders nach Südafrika gereist und legte auf der Heimreise nach Neuseeland einen Zwischenaufenthalt in Mauritius ein, um dort seine Kontakte mit alten Bekannten wieder aufzufrischen. Dieser Aufenthalt sollte sein Leben gründlich verändern; denn. eine Nacht voller Schrecken gestaltete sich zu einem Wettlauf mit dem Tod, wobei Ian sogar die Schwelle nach drüben überschritt.
Helle Blitze zuckten über den Himmel und erleuchteten die schwarzen Sturmwolken, die sich drohend am Horizont über dem Meer auftürmten.
"Unter diesen Umständen gehe ich keinesfalls zum Tauchen, du spinnst wohl, wenn du da hinaus willst", entgegnete ich Simon, meinem Begleiter.
Er zuckte die Achseln. Er überhörte das und nahm einfach nicht zur Kenntnis, daß ein Sturm heranziehen würde. Schließlich gab ich nach, um kein Spielverderber zu sein, da Simon sicher der bessere Taucher war.
Der Teil des Riffes, den wir ansteuerten, lag neun Kilometer entfernt am anderen Ende der Bucht. Das Naturschauspiel war unglaublich schön. Um 23.00 Uhr saßen wir im Boot und ruderten auf das Ziel zu.
Wir hielten Kurs auf die Seite zum offenen Meer hin, wo das Riff steil abfällt. Der Bootsführer blieb an Bord. Wir wollten zusammenbleiben, doch ohne es zu merken, schwammen Simon und ich in verschiedene Richtungen.
Mit der Hand, an der ich einen Schutzhandschuh trug, griff ich nach einem vermeintlichen Tintenfisch, doch dieses Etwas rutschte mir einfach durch die Finger. Es war wirklich sehr seltsam - so etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen!
Plötzlich fühlte ich mich wie von einem heftigen Schlag betäubt. Mein Arm wurde von einem brennenden Schmerz zurückgestoßen. Es fühlte sich an, als ob man den Arm in die Stromleitung rammt, während man barfuß auf nassen Boden steht. Ich schaute meinen Arm an und erwartete, Blutspuren zu sehen; doch alles schien normal zu sein, bis auf dieses spürbare, langsame Pochen.
Ich dachte, ich könne noch ein paar Langusten einfangen, bevor ich zum Boot zurückkehrte. Vielleicht weiß der Bootsführer was mich erwischt hat. Obgleich mir noch zwei seltsam aussehende Quallen auffielen, die gemächlich in meine Richtung trieben, beachtete ich diese nicht sonderlich. Peng! Da geschah es wieder. Als ich rückwärts gestoßen wurde, stellte ich verwundert fest: das sind die Quallen!
Als Rettungsschwimmer hatte ich gelernt, daß einige Quallen außerordentlich giftig sind. Ich tauchte an die Oberfläche und schnappte nach Luft. Die Sturmwolken hingen tief. Es wurde schwierig, die Umrisse des Bootes finden. Ich fing an, in Richtung Riff schwimmen, wo das Boot sein mußte. - Plötzlich wieder ein Schlag. Bumm! Während ich knapp an der Wasseroberfläche tauchte und mich in Richtung Riff hielt, richtete ich den Strahl meiner Lampe nach unten und sah zu meinem Entsetzen eine riesige Menge von Quallen. Es schienen Tausende zu sein.
Ich empfand es als Ewigkeit, bis ich das Riff erreichte und wenig später Simon fand.
Nach Anweisung von Simon stieg ich aus dem Wasser, wobei ich mit einer weiteren Qualle konfrontiert wurde. Mühsam kletterte ich auf‘s Riff. Mein Arm war angeschwollen zur Größe eines Fussballs und war dort, wo er mit den langen Tentakeln in Berührung gekommen war, von Blasen übersät. Simon kam zu mir herüber und wunderte sich, wie um alles in der Welt ich so gesprenkelt aussehen konnte. Als er meinen Arm anschaute, kamen ihm fast die Augen heraus. "Wie viele waren es?", flüsterte er und konnte seine panische Angst nicht verbergen.
Ich hielt vier Finger hoch. "Ich glaube vier." "Durchsichtige Dinger?" "Ja", antwortete ich, ganz erstaunt über seine Fragen. "Eine, und c‘est fini!"
Er blieb plötzlich stehen und fuhr mit dem Zeigefinger quer über den Hals. Er war jetzt wirklich von panischer Angst gepackt, genau wie ich...
Wenn ihr wissen wollt wie es weiter geht, lest hier weiter: Ich war tot *klick*
Gottes Segen,
Eure Micky
Donnerstag, 30. September 2010
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