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Dienstag, 7. Januar 2014

Allein

Nachdenklich geh ich spazieren,
Allein im dunstigen Wald,
Muss den Schritt reduzieren,
Der Nebel ist dicht und eiskalt.

Der Weg ist wellig, teilweise glatt,
Genau, wie im Leben,
Mal oben, mal unten, mal platt,
Von Spuren umgeben.

Im Nebel sehe ich Wahrheit,
Spüre die Erde, das Sein,
Erkenne die Einsamkeit,
Bin trotz Bäume völlig allein.

(Allein - Horst Rehmann)

Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du, ´Herr`, bist bei mir! Dein Stock und dein Hirtenstab geben mir Trost. Du schützt mich und du führst mich, das macht mir Mut.

(Psalm 23,4)

Gott selbst hat versprochen: »Ich will dich nicht aufgeben, ich werde dich nie vergessen und dich niemals im Stich lassen. Niemals werde ich dir meine Hilfe entziehen.« 

Das gibt uns Mut, und wir können voll Zuversicht sagen: »Der Herr steht mir bei; nun fürchte ich nichts mehr. Was könnte ein Mensch mir schon tun? Nein, ich fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.«

(Hebräer 13,5)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Vergiß es nie!

(Foto: Peter Freitag / pixelio.de)

Vergiss es nie,
dass Du lebst, war keine eigne Idee.
Und dass Du atmest, kein Entschluß von Dir.

Vergiss es nie,
dass Du lebst, war eines anderen Idee.
Und dass Du atmest, sein Geschenk an Dich.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls,
keine Laune der Natur,ganz egal ob Du
Dein Lebenslied in Moll singst oder in Dur.

Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist Du!

Vergiss es nie,
niemand denkt und fühlt und handelt
so wie Du und niemand lächelt so,
wie Du's gerade tust.

Vergiss es nie,
niemand sieht den Himmel ganz genau so wie Du.
Und niemand hat je, was Du weisst, gewusst.

Vergiss es nie,
Dein Gesicht hat niemand sonst auf diese Welt.
Und solche Augen hast alleine Du.

Vergiss es nie, Du bist reich, egal ob mit,
ob ohne Geld, denn Du kannst leben !
Nieman lebt so wie Du.

(Autor: Unbekannt)


Freitag, 7. Oktober 2011

St. Theresas Gebet

(Foto: Katrin Lübke / pixelio.de)

Möge heute überall Frieden sein.

Mögest du Gott vertrauen, dass du genau dort bist, wo du vorgesehen bist zu sein.

Mögest du dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden.

Mögest du jener Geschenke bedenken, die du erhalten hast und die Liebe weiterleiten, die dir gegeben wurde.

Mögest du in Zufriedenheit wissen, dass du ein Kind Gottes bist.

Lass diese Gewissheit mit tiefen Atemzügen bis in deine Knochen dringen und dort ihren Platz finden - und erlaube deiner Seele die Freiheit zu singen, zu tanzen, zu loben und preisen und zu lieben.

All dies ist da für Jeden von uns.

Freitag, 9. April 2010

Endlich Frühling!


Endlich ist es nun wieder mal soweit,
gekommen ist die ersehnte Frühlingszeit!
Kaum scheint die Sonne, anstatt das es schneit,
machen sich auch schon Frühlingsgefühle breit.

Der Jogger joggt so fröhlich vor sich hin,
ein Liebespaar hat derweil andres im Sinn,
flink kommt ein Windhund um eine Ecke,
etwas langsamer geht’s bei einer Schnecke.

Auf der Wiese sieht man eine Katze flitzen,
und hinter ihr in Hundeaugen ein Blitzen.
Wo andrer Stell auf dem großen Rasen
hüpfen vergnügt ein Paar muntre Hasen.

Die Sonne erstrahlt, es wieselt der Wiesel,
aus der offnen Garage richt's nach Diesel,
die Kinder tollen auf Strassen und Wegen
- kurzum, alles ist sich wieder am regen.

Man merkt es leicht: Es war jetzt höchste Zeit,
für Frühlingsanfang, Sonne, Heiterkeit.
Darum verwundert es einen dann nicht so sehr,
das Wald und Flur voll Getümmel anstatt leer.

Alles tummelt sich – ob laut, ob leise,
ob Katze, Hund, A- oder B(lau)-Meise,
unter der lang ersehnten wärmenden Sonne
nun endlich wieder voller Freud und Wonne.

Vergnügt quietscht ein Baby im Kinderwagen,
Töchterlein bombardiert Papa mit Fragen,
Mama denkt derzeit: `Weg mit dem Winterschmutz,
ich fange heute an mit dem Frühjahrsputz!

Aus einem Kinderzimmer ertönt Geheul
- auch nebenan aus dem Wald, nur dort von `ner Eul'.
Ein Hahn erfreut sich seiner Frauenschar,
und kommt sich gar vor wie ein Mega-Star.

Eine Frau säte und ist nun am gießen,
man sieht auch Rasen wieder kräftig sprießen,
Krokusse und Maiglöckchen kommen auch heraus,
und bilden überall `nen Blumenstrauß.

Die Spinne spinnt wieder ihre Fäden,
klappernd öffnen sich Verkaufs-Rolläden,
Amseln trällern auf Dächern ihre Lieder,
und erste Fliegen fliegen auch schon wieder.

Kurzum, nach dem Winter, dem recht kalten,
hat der Frühling wieder Einzug gehalten.
Die Schöpfung erwacht nun vom Winterschlaf,
das merken sogar Katze, Hund und Schaf.

Beschaut man nun die herrliche Natur,
begibt sich dann auch noch in Wald und Flur,
muss man einfach unsern Schöpfer preisen
und ihm Dank und große Ehr erweisen.


(Frühlingsgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2006)

Montag, 5. April 2010

Osterjubel

Jetzt ist der Himmel aufgetan,
jetzt hat er wahres Licht!
Jetzt schauet Gott uns wieder an
mit gnädigem Gesicht.
Jetzt scheinet die Sonne
der ewigen Wonne!
Jetzt lachen die Felder,
jetzt jauchzen die Wälder,
jetzt ist man voller Fröhlichkeit.

Jetzt ist die Welt voll Herrlichkeit
und voller Ruhm und Preis.
Jetzt ist die wahre, goldne Zeit
wie einst im Paradeis.
Drum lasset uns singen
mit Jauchzen und Klingen,
frohlocken und freuen;
Gott in der Höh sei Lob und Ehr.


Jesus, du Heiland aller Welt,
dir dank ich Tag und Nacht,
daß du dich hast zu uns gesellt
und diesen Jubel bracht.
Du hast uns befreiet,
die Erde erneuet,
den Himmel gesenket,
dich selbst uns geschenket,
dir, Jesus, sei Ehre und Preis.

(Autor unbekannt)

(Alle Fotos pixelio.de: Krokusse © A. Reinkober; Magnolie © Angelina Ströbel; Kastanienblüte © Uschi Dreiucker)

Sonntag, 4. April 2010

Halleluja, Jesus lebt !

Am Donnerstag war im Kindergarten meines jüngsten Sohnes ein Osterfest. Die Kinder haben gesungen und die Ostergeschichte vorgeführt. Es war sooo süß die Kleinen zu sehen, mit welcher Freude und Kraft sie gesungen haben, schon die kleinsten haben laut Hals mit gesungen.
Bei zwei Liedern habe ich Gänsehaut bekommen, das war so ergreifend, mit welcher Freude es von den Kindern vorgetragen wurde.
Ich kann zwar nicht diese wunderbare Stimmung, die dort herrschte, mit Euch teilen aber wenigstens die beiden Texte.


Halleluja, Jesus lebt

Ihr Menschen kommt und hört uns an!
Gott hat ein Wunder heut´getan.
Halleluja Jesus lebt!
Halleluja Jesus lebt!

Hört zu, denn es ist wunderbar.
Was man erzählt ist wirklich wahr:
Halleluja, Jesus lebt!
Halleluja, Jesus lebt!

Gott hat Gewalt und Tod besiegt,
weil er uns Menschen alle liebt.
Halleluja, Jesus lebt!
Halleluja, Jesus lebt!

Leben ist stärker als der Tod

Leben ist stärker als der Tod.
Gott schenkt uns neues Leben.
Leben ist stärker als der Tod.
Danke guter Gott!

( Foto: © Dazzing / pixelio.de; Kinderlieder geschrieben von Paul Weininger )

Für uns gestorben und auferstanden...

Jesus ich bete dich an,
Jesus ich preise dich!
Du gingst durch den Tod, durch Trauer Angst und Not!
Die Wache stand am Grab, der Stein lag schon so schwer!
Die Menschen die dich liebten hatten keine Hoffnung mehr!

Für uns bist du gestorben, gelitten hast du schwer,
um uns nach Haus zu holen, den Vater liebst du sehr!
Um seinetwillen gingst du für uns durch diese Nacht,
doch aus der tiefsten Tiefe bist du wieder aufgewacht!

Drei Tage war es finster, es war so tiefe Nacht,
doch nun bist du zur EHRE des VATERS aufgewacht!
Die Erde damals bebte, der Engel kam herbei
und schob den schweren Stein weg, die Wache schrie dabei!

Voll Angst fielen sie zu Boden, bewegungslos und schwer,
wo eben noch der Stein war, war nun keiner mehr.
Das Leben war gekommen, aus dir Herr Jesus CHRIST!
Wir haben es vernommen, dass du der HEILAND BIST!

Die Frauen kamen später, voll Trauer, Angst und Not,
welch Schreck fuhr in die Glieder, sie dachten du bist tot!
Doch selber sahen sie dich, du warst lebendig Herr,
du gabst dich zu erkennen, die Nacht war nun nicht mehr!

Es graut der helle Morgen, die Sonne kam hervor,
in tiefer Nacht und Sorgen, kam die Botschaft uns ans Ohr!
Der HERR ist auferstanden, er siegte über Tod,
er hat uns all gerettet, aus unserer grossen Not!

Der Vorhang ist zerissen, das Grab ist leer dazu,
der Zugang ist nun frei und wir haben Seelenruh!
Die Feindschaft ist zuende, die uns von Gott getrennt,
mit JESUS kam die Wende die uns das LEBEN SCHENKT!

Die Auferstehung brachte, den NEUEN MENSCH hervor,
seit dem sind wir gewiss nun, Gott leiht uns sein Ohr!
Wann immer wir ihn rufen, wird er uns hören nun,
denn Jesus brachte uns zurück, wir dürfen in IHM RUHN!

Gereinigt und geheiligt, so stehen wir nun da,
wir danken unserm Heiland für´s Kreuz und Goglatha!
Wir preisen seine Stärke wir rühmen seinen Nam!
Wir sind nun Gottes Kinder, vorbei ist alle Scham!

Vorbei ist alle Nacht nun, das Grab es ist nun leer,
auch wir werden einst auferstehn, mit der Völker Heer!
Wer immer ihm gehöret der ist nun mit dabei!
Die Ketten sind gefallen und wir sind wirklich FREI!

Der Tod hat keine Macht mehr, gebrochen ist sie nun!
Wir können endlich leben und GUTES TUN!
Du bist auferstanden, wir lieben dich dafür,
du hast uns nun geöffnet die Himmelstür!

Allein dich woll´n wir loben und preisen nun, oh HERR,
wir kommen vor dich und erheben dich mit der Engel HEER!
Wir singen und wir jubeln allein zu deiner Ehr!
Du hast uns heut erworben wir lieben dich immer mehr!

Laut schallt die GUTE BOTSCHAFT, dass du lebst überall!
Niemals soll verklingen, dieser gute Schall!
Wir wollen alles geben, zu sagen dass du lebst,
dir alle Ehre geben bis du uns einst kommst holen und zu dir hebst!

(Autor unbekannt; Foto: © Rike / pixelio.de)

Freitag, 2. April 2010

Ostern ist mehr


Ostern ist Liebe, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt.
Ostern ist Versöhnung, denn Gott ist uns durch Jesus gnädig.
Ostern ist Leben, denn Jesus gab sein Leben für uns.
Ostern ist Erlösung, denn alle Schuld ist uns vergeben.
Ostern ist Hoffnung, denn der Tod hat nicht mehr das letzte Wort.
Ostern ist Erwartung, wer an Jesus glaubt und ihn vertraut, der hat das ewige Leben.
Ostern ist Freude, denn nichts kann uns von Gottes Liebe trennen.

(Autor unbekannt)


"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."
(Johannes 3,16 )

(Foto: © Margot Kessler / pixelio.de)

Donnerstag, 1. April 2010

Die Liebe Gottes

Unendlich groß und unendlich weit,
ist Gottes Liebe für uns alle Zeit!
Ganz egal, wo immer du bist,
es gibt nichts größeres als seine Liebe ist.

Langmütig und freundlich ist sie alle Tage,
sie eifert nicht, bläht nich, das ist keine Frage.
Sie ist sehr geduldig, verlangt kein Entgegen,
du kannst voll Vertrauen dich dahinein legen!

Die Ungerechtigkeit erschüttert sie sehr,
doch lebst du in Wahrheit, dann wird sie stets mehr.
Alles ertragen und alles auch glauben,
das ist Gottes Liebe, sie wird dir nichts rauben.

Sie kann alles dulden, die Hoffnung ist groß,
drum lass nie von der Liebe Gottes los.
Seine Liebe ist herrlich und hört niemals auf,
komm stell dich hinein und geh mit diesen Lauf!

Nimm auf unsern Herrn mit all seiner Macht,
damit auch aus dir Gottes Liebe stets lacht.
So werden auch viele, die um dich herum rennen,
aus deinem Leben Gottes Liebe erkennen!

(Sabine Litter)
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